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Im Autofahrerblog stehen Beiträge zu aktuellen Themen rund ums Autofahren und den Autoverkehr. Der Blogger ist mit dem Auto in und um Bern unterwegs.
 
Dies sind die neusten Blog-Einträge:

Parkieren am Flughafen Basel – ein Erfahrungsbericht

Ich reise gerne und fliege mehrmals im Jahr. In den letzten Ferien habe ich eine alternative Parkingmöglichkeit am Flughafen Basel ausprobiert und berichte nun darüber.

Das Auto in der heimischen Garage stehen lassen, wenn ich verreise? Das kommt fĂĽr mich nicht in Frage, weil ich am liebsten selber fahre.

Allein wegen des Gepäcks ist die Autofahrt schon eine angenehme Sache und meine Reisegefährten freuen sich auch. Weniger angenehm dagegen empfinde ich das Suchen nach einem Parkplatz am Flughafen.

Inspiriert durch einen Fernsehbeitrag habe ich vor dem letzten Flug ab Basel online recherchiert. Zunächst bin ich auf die Parkingangebote auf dem Gelände des Euro Airport gestossen. Diese kannte ich bereits. Der Airport verfügt über Parkings sowohl zur Schweizer als auch zur französischen Seite. Zu unterscheiden ist zwischen Kurzzeit- und Langzeitparkplätzen. Preislich interessant sind ab einer Reisedauer von fünf Tagen nur letztere. Allerdings hat man von hieraus meistens einen Fussweg von mehr als fünf Minuten zurückzulegen. Auf der Flughafen-Website kann ich mir die Parkplatzbelegung ansehen und die voraussichtlichen Kosten über den Tarifrechner ausgeben lassen. Leider fehlt jedoch die Möglichkeit, seinen Parkplatz vorab zu reservieren. Die Rechnung wird nach Rückflug am Automaten oder an der Kasse im Terminal beglichen.

Ich habe mich weiter schlau gemacht und bin bei einem Privatvermittler für Flughafen-Parkplätze gelandet. Dort lassen sich für verschiedene europäische Länder Parkplätze rundum den Flughafen bequem online reservieren. Dabei standen Parkplätze im Freien, Parkhäuser und Garagen zur Auswahl.

Rund 20 CHF Ersparnis waren fĂĽr eine Woche Parken am Flughafen Basel drin.

Ich habe mich für ein Parking entschieden, das zu einem flughafennahen Hotel gehört. Dort wusste ich mein Auto sicher.

Bezahlt habe ich mit der Kreditkarte.

Praktischerweise standen auf der Onlinebestätigung alle wichtigen Informationen zum Parken inkl. einer Wegbeschreibung.

Am Anreisetag bin ich also erst einmal zum Hotel am Flughafen Basel gefahren. Die Dame an der Rezeption war freundlich und hat mir gleich weitergeholfen. Ich habe das Auto geparkt und wurde kurz darauf vom Flughafen-Shuttle abgeholt. Dieser Service sowie die Rückfahrt vom Hotel zum Flughafen waren in den Parkgebühren enthalten. Pünktlich eine Viertelstunde später stand ich am Flughafen Basel und konnte in aller Ruhe einchecken.

Am Flughafen Basel parkieren 2

Bei der RĂĽckreise lief auch alles gut. Vom Flughafen Basel aus habe ich im Hotel angerufen und der Shuttle kam. ZurĂĽck auf dem Hotelparkplatz, habe ich mein Auto wieder mitgenommen. Ich selbst werde weiterhin meinen Parkplatz ĂĽber das Web buchen und kann dies guten Gewissens nur weiterempfehlen.

Petrolhead.ch – Das Schweizer Autofahrerblog

petrolhead-autofahrerblog

Liebe Leserinnen und Leser

Nach sieben Jahren wird das Autofahrerblog.ch modernisiert. Wir starten mit einem neuen Konzept und einem frischen Layout durch. Vielen Dank fĂĽr Euren Besuch auf Petrolhead.ch und fĂĽrs Folgen auf Twitter (@Petrolhead_ch).

Liebe GrĂĽsse und gute Fahrt

Der Autofahrer

Ăśber den Fuss gefahren: Polizeimeldung macht skeptisch

Letzte Woche erstaunte mich die folgende Meldung der Polizei Basel-Landschaft:

Der Blick auf Google Maps erklärt immerhin, wieso der auf der (wie empfohlen) linken Strassenseite gehende Knabe von hinten angefahren werden konnte: Das Auto fuhr nicht etwa auf der falschen Strassenseite, sondern befand sich im einspurigen und nur in eine Richtung befahrbaren Strässchen, das parallel zur Hauptstrasse hinter der Tramhaltestelle durch verläuft. Ich stelle mir das ungefähr so vor (Bild: rot: Auto, grün: Knabe):

Oberdorf

Trotzdem stellen sich sofort zwei Fragen:

  • Die breiteste Stelle eines Autos sind die RĂĽckspiegel links und rechts. Wie kann ein Auto jemandem ĂĽber den Fuss fahren, ohne ihn gleichzeitig mit dem RĂĽckspiegel zu rammen? Dies ist höchstens dann plausibel, wenn sich der RĂĽckspiegel auf einer Höhe ĂĽber dem Jungen befand. Die durchschnittliche Körpergrösse eines 11-Jährigen beträgt rund 150 cm, während sich selbst beim Touareg der RĂĽckspiegel nur auf einer Höhe von 120 cm befindet. Selbst beim Kleinbus T5 befindet sich die Unterkante des RĂĽckspiegels auf 135 cm Höhe. Zudem wird als Täterfahrzeug klar ein Personenwagen genannt, was den T5 ausschliesst.
  • Wie konnte das Auto dem Jungen ĂĽber den Fuss fahren (mit “ĂĽber” muss ja der vordere Teil des Fusses gemeint sein), wenn sich das Auto von hinten näherte? Das geht nur, wenn sich der Junge zur Fahrbahn hin gedreht hatte. Ansonsten wäre das Auto dem Jungen von hinten in das Bein gefahren, nicht ĂĽber den Fuss.

Die ganze Konstellation kann ich mir höchstens in einer Linkskurve vorstellen, bei der sich ein langes Auto im vorderen Bereich genügend weit von der Person weg befindet, um sie mit dem Rückspiegel nicht zu berühren, danach bei der Kurvenfahrt aber mit dem Hinterrad näher an der Person ist. Dabei ist es aber noch viel unmöglicher, der weggedrehten Person über die Füsse zu fahren. Ausserdem gibt es hier keine Kurve. Oder der Knabe ist unvermittelt auf die Strasse gesprungen, als das Auto bereits am Vorbeifahren war, und trägt damit eine grosse Mitschuld.

Alle Unfälle sind schlimm und Fahrerflucht noch viel schlimmer. Trotzdem scheint mir, dass sich hier etwas nicht so zugetragen haben kann, wie es in der Polizeimeldung geschildert wird.

Der “Ich bereue nichts”-Porsche

no regrets Porsche

“No Regrets” – “Ich bereue nichts”. Das habe ich heute auf dem Porsche-Cabrio-Heck vor mir gelesen. Was uns die Wasserstoff-Blondine am Steuer damit wohl sagen will? Dass sie wegen der Heizung auf volle Kraft mehr Benzin verbraucht als nötig, um im März schon offen fahren zu können? Oder vielleicht dass sie nicht bereut, was sie machen musste, um zu diesem Porsche zu kommen? Wir werden es wohl nie erfahren.

Volksinitiative 140 auf der Autobahn bei 100’000 Likes

Unglaublich: In nur fĂĽnf Tagen hat Marco Schläpfer auf seiner Facebook-Seite “Volksinitiative 140 auf der Autobahn bei 100’000 Likes” die angestrebten 100’000 Stimmen erhalten. Und laufend werden es mehr. Nun will er die angekĂĽndigte Volksinitiative im Rekordtempo einreichen und hofft auf eine ähnlich starke UnterstĂĽtzung. Und es ist gut möglich, dass er die auch erhält! Auch das “20 Minuten” hat ĂĽber ihn berichtet. Vielleicht können wir also noch dieses Jahr ĂĽber eine Erhöhung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf Schweizer Autobahnen abstimmen.

In vielen umliegenden Ländern darf man schneller fahren. In Deutschland gibt es sogar Strecken völlig ohne Tempolimit. In den übrigen Ländern laufen vielerorts Bestrebungen, das Tempo zu erhöhen. Auch ich hatte mir eine ähnliche Volksinitiative überlegt: Unter www.130-90.ch wollte ich für Höchstgeschwindigkeit 130 km/h auf Autobahnen und 90 km/h ausserorts sammeln. Dies in erster Linie als Reaktion auf die Polizei, die immer öfters blitzt und dabei schneller (bzw. auch kleinere) Rechnungen verschickt als früher – und auf die Kantone, die Erträge aus Geschwindigkeitsbussen fest ins Budget einplanen. Aus zeitlichen Gründen wurde daraus leider nichts.

Freeway_speed_limits_europe

Auch wenn ich nicht sicher bin, ob eine Anhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 140 km/h wirklich ratsam ist (dann fahren manche 150 oder sogar 160 km/h), wĂĽnsche ich dem Initiant viel Erfolg und stimme sicher auch “ja”.

Mit den Händen hinter dem Kopf autofahren

Nein, es ist nicht ein Passagier auf dem Rücksitz. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir im November 2013 hinter diesem Volvo fuhren. Der Fahrer hat es sich im doch recht dichten Verkehr gemütlich gemacht und die Arme hinter dem Kopf verschränkt.

Arme verschränkt

So könnte er auf eine plötzliche Gefahr erst viel zu spät reagieren. Deshalb soll ein solches Fahren mit Steuern mit den Knie NICHT nachgemacht werden und ist ausserdem auch verboten.

Arme verschränkt

Ob der Fahrer sein Ziel trotz dieser Fahrweise erreicht hat, ist uns nicht bekannt. Wir haben ihn bei nächster Gelegenheit überholt und waren froh, ihn hinter uns zu haben.

Fehlerhafte Verkehrsausbildung fĂĽr Schulkinder

Die Verkehrsausbildung für Schulkinder heutzutage scheint – zumindest in Ostermundigen – grobe Fehler zu enthalten. Fast täglich beobachte ich diese zwei Phänomene:

  • Schulkinder warten vor dem Fussgängerstreifen, bis ein Auto anhält und sie hinĂĽberlässt. Ihnen wurde in der Verkehrsausbildung aber nicht gesagt, dass sie den Fussgängerstreifen auch dann ĂĽberqueren dĂĽrfen, wenn kein Auto weit und breit zu sehen ist. So warten sie falls nötig fĂĽnf oder zehn Minuten, bis endlich ein Auto kommt. Das ist nicht nur unsinnig, sondern verwirrt die Autofahrer. Denn ein Kind, das schon lange neben dem Fussgängerstreifen steht, sieht aus, als wolle es ihn ĂĽberhaupt nicht ĂĽberqueren.
  • Das Gegenteil – und das ist viel schlimmer – ist der Fall, wenn kein Fussgängerstreifen vorhanden ist, z.B. bei der neuen Ahornstrasse im Oberfeld-Quartier: Hier laufen die Kinder vom Lindenweg bzw. dem Schulhaus her kommend ohne zu schauen auf die Strasse, um sie Richtung ehemaliger Schiessstand zu ĂĽberqueren, auch wenn gerade Autos kommen. Mir ist das heute gleich zweimal passiert. Die Kinder scheinen die falsche Vorstellung zu haben, sie hätten hier Vortritt – vermutlich noch aus der Zeit, als hier noch niemand wohnte und nur vereinzelt Baustellenfahrzeuge die Strasse benutzten. Obwohl hier Tempo 30 gilt, kann es trotzdem zu gefährlichen Situationen kommen.

Ich empfehle daher dringend:

  • eine Nachschulung bei den Schulkindern durchzufĂĽhren und
  • eine Polizeiperson oder einen Elternteil an der Kreuzung Ahornstrasse/Lindenweg zu postieren, der die Schulkinder auf die Vortrittsregelung hinweist.

Noch besser und sicher sinnvoll wäre natürlich, hier einen Fussgängerstreifen anzulegen.

(Offener Brief an die Polizei- und Schulbehörden sowie die Gemeindeverwaltung Ostermundigen)

Geliebter Feind: Der Benzinverbrauch

Während noch Unterschriften gegen die Preiserhöhung der Autobahnvignette gesammelt werden, plant Verkehrsministerin Doris Leuthard bereits den nächsten Angriff auf die Autofahrer: Sie will den Benzinpreis um rund 20 Rappen pro Liter erhöhen und damit noch mehr Abgaben für den Staat erzwingen.

Schuld daran ist der immer geringere Benzinverbrauch der heutigen Autos. Weil insgesamt weniger Benzin verbraucht wird, nimmt der Staat weniger ein. “Wir mĂĽssen 1 bis 1,3 Milliarden Franken pro Jahr mehr in die Strasse investieren als heute.” Und: “Es braucht eine Erhöhung des Mineralölsteuerzuschlags”, wird die Bundesrätin in einem Artikel der Berner Zeitung zitiert. Das wirft zwei Fragen auf:

- Was will der Staat eigentlich?

Autofahrer und die Automobilindustrie machen brav das, was der Staat aufgrund von internationalen Abkommen vorschreibt: Sie kaufen und stellen Autos her, die weniger Benzin verbrauchen und weniger Schadstoffe ausstossen. DafĂĽr mĂĽssten sie eigentlich belohnt werden. Weshalb nun diese Strafe? Es scheint, als wolle der Staat gar nicht, dass sich die Leute “bessern”. Das ist nicht nur beim Autofahren so, sondern auch bei ähnlichen staatlichen Abgaben auf Alkohol oder Tabak. Die Tabaksteuern betragen aktuell 4.27 Franken pro Päckli (!) und werden fĂĽr die Finanzierung der AHV verwendet. Hören dank den Präventionskampagnen oder der immer höheren Preise die Leute tatsächlich auf zu rauchen, fehlt hier plötzlich das Geld. Leidet der Staat unter gespaltener Persönlichkeit?

- Wieso sollen Autofahrer fĂĽr die Vogel-Strauss-Taktik des Staats bĂĽssen?

Daneben hat der Bund jahrzehntelang den Strassenausbau sträflich vernachlässigt. Die Autobahnen waren fĂĽr einen Bruchteil des heutigen Verkehrs konzipiert. Heute gibt es 4.3 Millionen Autos… und hier sind auch nicht gerade wenigen Lieferwagen und Lastwagen noch nicht mit eingerechnet. Wer kĂĽrzlich mal auf den Autobahnen unterwegs war, weiss, was ich meine. Die Fahrt von Bern nach ZĂĽrich dauert neu 2.5 Stunden und rund um Basel herrscht permanent Stau. Endlich hat das auch der Bundesrat eingesehen und beginnt – viel zu spät – mit dem Ausbau einiger weniger Stellen. Das alles sollen die Autofahrer jetzt von heute auf morgen bezahlen? Ich finde nein.

Die Erhöhung der Mineralölsteuer muss unbedingt verhindert werden!

Was taugen die ECO-Pneus?

Mit ECO-Reifen lässt sich Kraftstoff einsparen. Dennoch entscheiden sich viele Autofahrer gegen die Energiesparvariante, weil sie Sicherheitseinbussen befürchten. Wie gut machen sich also die modernen ECO-Pneus auf der nassen Fahrbahn?

Die Vorteile der ECO-Bereifung

Die Autofahrer haben heutzutage die Qual der Wahl: In den Weiten des Internets kann man die unterschiedlichsten Zubehörteile von diversen Herstellern beziehen und vor allem das Angebot von Reifen ist riesig. Zuerst soll hier noch einmal in aller Kürze erläutert werden, wie die Energiesparreifen funktionieren. Im Prinzip ist einfach nur der Rollwiderstand der ECO-Reifen geringer als bei den herkömmlichen Modellen. In der Folge verringert sich somit der Kraftstoffverbrauch, was wiederum nicht nur gut für die eigene Brieftasche, sondern auch der Natur förderlich ist. Und wie viel weniger Treibstoff verbraucht man mit ECO-Bereifung? Was das betrifft, so können, abhängig von der Qualität und dem Wirkungsgrad des jeweiligen Modells, rund drei Prozent weniger Verbrauch erreicht werden. Theoretisch besteht zudem immer noch die Möglichkeit, die Wirkung der Reifen in Zukunft noch weiter zu verbessern. Momentan sind zudem ganz neue Reifen-Richtlinien in Arbeit und die Hersteller werden sich vermutlich schon bald auf die weiter steigenden Ansprüche der Autofahrer einstellen. Den ECO-Reifen gehört also die Zukunft – vorausgesetzt, es sind keine besonderen Nachteile mit dieser Technik verbunden. Kritiker werfen die Reifen allerdings vor, sie seien auf nassen Strassen zu unsicher! Trifft das auch noch auf die neuen Modelle zu?

Wie sicher die die Energiesparreifen wirklich?

Mit den ECO-Reifen war (und ist teilweise noch immer) ein wesentlicher Schwachpunkt verbunden: Je mehr man versucht, den Rollwiderstand zu verringern, umso mehr leiden naturbedingt die Fahreigenschaften bei Nässe beziehungsweise Regen oder Schnee und Eis. Nur um Spritkosten zu sparen, sollte man natürlich noch lange keine Abstriche in puncto Sicherheit machen. Einige Hersteller haben es jedoch geschafft, die Fahreigenschaften ihrer ECO-Reifen bei Nässe massgeblich zu verbessern. Jetzt sind sie zumindest annähernd so sicher wie die althergebrachten Reifen!

Bild: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Alternative Antriebe auf dem Vormarsch

Dass alternative Antriebe umweltfreundlicher sind als herkömmliche Antriebsweisen, ist kein Geheimnis. Doch wie umweltfreundlich sind sie eigentlich im Einzelnen und wer belegt den ersten Platz, wenn es um Verbrauch und Klimaschutz geht? Der Schweizer Verkehrsclub (VCS) hat kürzlich zum 30. Mal seine Auto-Umweltliste zusammengestellt und diese hat einige neue Erkenntnisse ergeben, nämlich unter anderem, dass die geprüften Erdgasautos umweltfreundlicher abgeschnitten haben als beispielsweise Hybridautos, die in den vergangenen zehn Jahren die ersten Plätze belegt hatten.

Viele Autofahrer brauchen an sich schon einmal einen gewissen Anlauf, bis sie sich überhaupt dazu entscheiden, ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb zu kaufen. Die meisten bleiben bisher noch an den herkömmlichen Antrieben hängen und die Vorurteile gegenüber Elektrofahrzeugen und Hybridwagen gedeihen, manche von ihnen gerechtfertigt, manche nicht. In Europa muss sich auf dem Gebiet der Elektromobilität noch viel tun, denn obwohl umweltbewusste Fahrer gerade durch die Umweltlisten von Organisationen wie dem Verkehrsclub der Schweiz immer wieder auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht werden, dass ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb besser wäre, ist die Rate derjenigen, die sich dann tatsächlich ein entsprechendes Auto anschaffen, doch relativ gering.

Gerade Erdgaswagen, die auf der Liste am besten abschnitten, verbrennen sehr viel weniger CO2 als Fahrzeuge mit Benzin- und Dieselmotoren. Hybridwagen sind zum Übergang eine gute Lösung und landen deshalb auch auf den Plätzen hinter den Erdgasfahrzeugen, doch man sollte nicht vergessen, dass hierbei nur streckenweise mit reinem Elektroantrieb gefahren werden kann. Der Verbrennungsmotor kommt zwischendurch immer wieder einmal zum Einsatz. Am Angebot sollte es allerdings nicht scheitern, denn so gut wie alle großen Hersteller haben inzwischen entsprechende Fahrzeuge und Modelle auf den Markt gebracht, von der Kompaktklasse bis hin zum Familienauto. Honda beispielsweise hat neben dem Honda Jazz Hybrid (Bilder hier) und dem Honda Civic mit konventionellem Antrieb inzwischen sogar einen Hybridwagen für sportlich begeisterte Fahrer auf den Markt gebracht. Alle Informationen über diese Fahrzeuge gibt es hier. Die Liste des Schweizer Verkehrsclubs zeigt jedoch auch, dass sich der Trend ganz deutlich hin zu verbrauchsarmem und umweltfreundlichem Fahren entwickelt. Der Verbrennungsmotor wird zwar so schnell nicht aussterben, doch die Tendenz geht eindeutig in eine klimaschonende Richtung.

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