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	<title>Autofahrerblog.ch</title>
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	<description>In und um Bern unterwegs</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 03:01:32 +0000</pubDate>
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		<title>Autofahren in den USA</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 22:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[In Amerika fährt man anders als in der Schweiz. Das kann für uns Europäer fremd wirken und Missverständnissen führen, wenn nicht sogar zu gefährlichen Situationen oder zumindest bösen Worten. Mein Wissen aus mehreren Amerika-Reisen gebe ich gerne an alle weiter, die auch mal in den USA fahren möchten:

An Kreuzungen darf man trotz Rot nach rechts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Amerika fährt man anders als in der Schweiz. Das kann für uns Europäer fremd wirken und Missverständnissen führen, wenn nicht sogar zu gefährlichen Situationen oder zumindest bösen Worten. Mein Wissen aus mehreren Amerika-Reisen gebe ich gerne an alle weiter, die auch mal in den USA fahren möchten:</p>
<ul>
<li>An Kreuzungen darf man trotz Rot nach rechts abbiegen. Dies gilt immer dann, wenn es nicht explizit untersagt ist (&#8221;no turn on red&#8221;). Das hält den Verkehrsfluss geschmeidiger.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-620" title="leer" src="http://thomasandgabi.com/wp-content/uploads/2012/05/leer.gif" alt="" width="10" height="10" /></li>
<li>An Kreuzungen innerorts haben vielfach alle ein Stopschild (&#8221;4 way stop&#8221; steht als Hinweis unter dem Schild). Hier gilt nicht Rechtsvortritt sondern der hat Vortritt, der zuerst an der Kreuzung eintrifft. Das ist irgendwie gerechter als in der Schweiz.<br />
<img title="leer" src="http://thomasandgabi.com/wp-content/uploads/2012/05/leer.gif" alt="" width="10" height="10" /></li>
<li>Auf der Autobahn und auch auf mehrspurigen Strassen fährt man auf der Spur, auf der man gerade will. Man darf auf allen Spuren überholen, also auch rechts. Das ist dann meist auch nicht ein eigentliches Überholen, sondern man fährt einfach auf den einzelnen Spuren aneinander vorbei. Sowieso gibt es kaum grosse Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Autos. Alle fahren mit Tempomat und damit sehr regelmässig. Das ist viel besser als in der Schweiz, wo alle auf der linken Spur hocken und es trotzdem nicht vorwärts geht, während rechts riesige Lücken bestehen. Und wo man sich strafbar macht, wenn man den ewigen Linkslangsamfahrer trotz freier Autobahn mit der Lichthupe darauf hinweist, doch bitte auf die rechte Spur zu wechseln, oder auch wenn man ihn rechts überholt, wenn er trotz allem partout links bleibt.<br />
<img title="leer" src="http://thomasandgabi.com/wp-content/uploads/2012/05/leer.gif" alt="" width="10" height="10" /></li>
<li>Wenn innerorts die Strasse nicht richtungsgetrennt ist (d.h. keine Grünfläche oder gar Häuser dazwischen hat), hat sie in der Mitte meist eine zusätzliche Spur (die Strasse ist damit dann in der Regel 5-spurig), die einzig dem Abbiegen und Einfädeln dient. Auf diese fährt, wer nach links abbiegen möchte, und verlangsamt erst hier. Damit fliesst der Verkehr dahinter ganz normal weiter. Auch beim Einbiegen auf diese Strasse fährt man als erstes auf diese Spur, beschleunigt, und fädelt in den Verkehr ein. So kann man schneller in die Strasse einbiegen und muss nicht warten, Bis wirklich von überall her kein Auto mehr kommt.<br />
<img title="leer" src="http://thomasandgabi.com/wp-content/uploads/2012/05/leer.gif" alt="" width="10" height="10" /></li>
<li>Bei richtungsgetrennten Strassen kann man eigentlich überall wenden, wenn man am Ziel vorbeigefahren ist. Dazu kann man U-Turns machen, solange diese nicht verboten sind. Die Strassen sind problemlos breit genug dafür. Das in Amerika gegen diese U-Turns erfundene Verbotsschild kennt mittlerweile auch die Schweiz, auch wenn es fast nirgends in Gebrauch ist.<br />
<img title="leer" src="http://thomasandgabi.com/wp-content/uploads/2012/05/leer.gif" alt="" width="10" height="10" /></li>
<li>Dass amerikanische Autos keinen orangen Blinker kennen, sieht man bei uns ab und zu bei aus den USA importierten Autos. Sie besitzen hinten links und rechts häufig nur je ein (Abblend-) Licht, das gleichzeitig Bremslicht und Blinker ist. Zur besseren Unterscheidung gibt es daneben ein drittes, meist ein wenig erhöhtes Bremslicht, wie wir es mittlerweile auch in Europa kennen. Dieses sieht man dann auch von weiter hinten z.B. im Kolonnenverkehr oder am Lichtsignal und kann so vorausschauender fahren. Daher ist es unverständlich, wieso diese dritten Bremslichter in der Schweiz lange verboten waren, wie ich von meinem Schwager, einem ehemaligen Polizisten, weiss.</li>
</ul>
<p>Gute Fahrt!</p>
<p><a href="http://thomasandgabi.com/wp-content/uploads/2012/05/20120518-223610.jpg"><img class="alignnone size-full" src="http://thomasandgabi.com/wp-content/uploads/2012/05/20120518-223610.jpg" alt="20120518-223610.jpg" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreisel-Fest beim Wankdorfplatz in Bern</title>
		<link>http://autofahrerblog.ch/verkehrsoptimierung/kreisel-fest-beim-wankdorfplatz-in-bern</link>
		<comments>http://autofahrerblog.ch/verkehrsoptimierung/kreisel-fest-beim-wankdorfplatz-in-bern#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 22:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verkehrsoptimierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2008 wird am Wankdorfplatz in Bern gebaut. Die ewig verstopfte mehrspurige Kreuzung mit langen Rot- und kurzen Grünphasen weicht einem Konstrukt mit X-Men Logo und unterirdischem Kreisel, über den neu nun auch eine Tramlinie führt. Oben fährt man einzig geradeaus, unten um den Kreisel in alle Richtungen.

Wankdorfplatz: bisherige Situation
Am grossen Kreisel-Fest am 24. März [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2008 wird am Wankdorfplatz in Bern gebaut. Die ewig verstopfte mehrspurige Kreuzung mit langen Rot- und kurzen Grünphasen weicht einem Konstrukt mit X-Men Logo und unterirdischem Kreisel, über den neu nun auch eine Tramlinie führt. Oben fährt man einzig geradeaus, unten um den Kreisel in alle Richtungen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-434" title="Kreuzung Wankdorfplatz, Stand 2007" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/bildschirmfoto-2012-03-25-um-1432171.png" alt="" width="500" height="277" /><br />
<font size="-2">Wankdorfplatz: bisherige Situation</font></p>
<p>Am grossen Kreisel-Fest am 24. März 2012 hatte die Bevölkerung Gelegenheit, sich zu Fuss vom neuen Kreisel zu überzeugen. Hier einige Impressionen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-436" title="X-Men Kreisel-Top" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/img_7707.jpg" alt="" width="500" height="373" /><br />
<font size="-2">Wahrzeichen des neuen Kreisels: Aufbau im Stil des X-Men Logos</font></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-437" title="östliche Kreiselzufahrt" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/img_7716.jpg" alt="" width="500" height="373" /><br />
<font size="-2">Die östliche Rampe zum Kreisel</font></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-438" title="östliche Kreiselzufahrt" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/img_7717.jpg" alt="" width="500" height="373" /><br />
<font size="-2">Die östliche Rampe zum Kreisel</font></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-439" title="Unterirdischer Kreisel" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/img_7719.jpg" alt="" width="500" height="373" /><br />
<font size="-2">Die Kreiselhalle mit der grossen Kegelsäule</font></p>
<p>Ob sich die vierjährige Bauzeit rentiert hat und sich die Verkehrssituation wirklich verbessert, wird sich zeigen. Ich bin skeptisch. Positiv wirken sich sicher die zusätzlichen Ein- und Ausfahrten von und zur Autobahn Richtung Basel/Zürich auf den Schermenweg aus, dank denen weniger Verkehr über den Wankdorfplatz führen wird. Sowieso gibt es schon jetzt weniger Verkehr, da die Zufahrten zur Kreuzung von Süden und Westen her von zwei auf eine Spur halbiert wurden. Gleichzeitig gibt es von Osten her nur ein begrenztes Verkehrsaufkommen, da der Verkehr aus dieser Richtung durch einen Flaschenhals muss und sich die Staus schon weit weg vom Wankdorfplatz bilden. Daran wird sich auch nach der Fertigstellung nichts ändern – so wäre auch die bisherige Kreuzung gut mit dem Verkehr klargekommen. Ausserdem führt nun wieder der ganze Verkehr aus nördlicher Richtung über den Kreisel, der während der Bauzeit von der Kreuzung weggeleitet wurde.</p>
<p>Wieso oberirdisch jeweils nur geradeaus gefahren werden und nicht auch rechts abgebogen werden darf, entzieht sich meiner Kenntnis (denn: die Velofahrer und Busse dürfen genau das). Die vielen geraden Linien sahen auf dem Reissbrett vermutlich einfach schöner aus – oben alles gerade, unten alles rund –, sind aber unpraktisch. Ausserdem haben hier Autos nicht einfach freie Fahrt, sondern werden wie bisher vor Kreuzung von Lichtsignalen geleitet und gebremst. Da durch den Umbau eigentlich vier einzelne Kreuzungen entstanden sind, birgt ein Rückstau auch eine viermal höhere Unfallgefahr. Rückstaus scheinen durchaus möglich, da auch die Wegfahrt von der Kreuzung Lichtsignal-gesteuert ist: Ampeln sorgen dafür, dass Autos nicht gleichzeitig aus unter- und oberirdischer Richtung weiterfahren können, sondern nur entweder oder. Ob all diese Lichtsignale permanent in Betrieb sind oder nur bei starkem Verkehr zugeschaltet werden, ist in den Projektbeschrieben nicht ersichtlich. Auch nicht, wieso in der Mitte des Kreisels ein kegelförmige Säule die Sicht auf den übrigen Verkehr zum Teil verhindert, und damit auch einen Verkehrsfluss verunmöglicht.</p>
<p>Ebenso unklar ist, wieso die Tramlinien auf der Strasse (immerhin: auf der Busspur) und nicht daneben verlaufen konnten. Die Trams werden den Geradeausverkehr oft genug aufhalten.</p>
<p>Viel besser haben vor Jahren die Basler ein Kreuzungsproblem gelöst:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-443" title="Kreuzung St. Jakobspark in Basel" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/bildschirmfoto-2012-03-25-um-235639.png" alt="" width="500" height="286" /><br />
<font size="-2">Basel: Kreuzung St. Jakob</font></p>
<p>Neben dem &#8220;Joggeli&#8221;, dem St. Jakobs-Stadion und -Einkaufszentrum, wurde  eine Unterführung (aber nur in eine Richtung – die mit dem meisten  Verkehr – gebaut. Und der Verkehr aus Richtung Autobahn hat die  Möglichkeit, noch vor der Kreuzung einen U-Turn zu machen, um zur  Parkhauseinfahrt zu gelangen. Diese Möglichkeit fehlt in Bern leider, obwohl sie einfach hätte realisiert werden können. In Basel konnte dafür auf eine komplizierte Verkehrsführung und Lichtsignale verzichtet werden. Deutlich besser klappt es auch in England: Hier werden mehrspurige Kreisel mit einem so grossen Durchmesser gebaut, mit und ohne Lichtsignalen, dass sich der Verkehr tiptop darauf verteilt.</p>
<p>Schade: Die Berner schauen ja sonst auch gerne anderswo ab, wenn&#8217;s um die Verkehrsplanung geht. Noch immer geistert die fixe Idee herum, Road Pricing wie in London (aber gleich für den gesamten Grossraum Bern) einzuführen. Wieso also nicht mal dort abschauen, wo&#8217;s wirklich etwas gebracht hätte?</p>
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		</item>
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		<title>Herzlich willkommen in der Schweiz!</title>
		<link>http://autofahrerblog.ch/reisen/herzlich-willkommen-in-der-schweiz</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 09:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomie</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Auslandsreise ist es immer wieder schön, zurück in die Schweiz zu kommen. Einen ganz besonderen Willkommensgruss hielt die Stadt Basel für uns bereit: Auf der Autobahn von der Grenze her blitzten plötzlich zwei rote Lichter auf, obwohl wir kaum zu schnell gefahren sind. So im Sinne von: &#8220;Sie sind jetzt (wieder) in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Auslandsreise ist es immer wieder schön, zurück in die Schweiz zu kommen. Einen ganz besonderen Willkommensgruss hielt die Stadt Basel für uns bereit: Auf der Autobahn von der Grenze her blitzten plötzlich zwei rote Lichter auf, obwohl wir kaum zu schnell gefahren sind. So im Sinne von: &#8220;Sie sind jetzt (wieder) in der Schweiz! Hier werden Verkehrsregeln ernst genommen!&#8221;</p>
<p>Dieses Mal nahmen wir das Flugzeug und sind in den Ferien einige hundert Kilometer gefahren, bei früheren Reisen ins Ausland waren es jeweils knapp 3&#8242;000 km, die wir mit dem Auto zurückgelegt haben, ohne je geblitzt worden zu sein. Danke für die Erinnerung, jetzt wieder im Land der Bünzlis und Pedanten zu sein. In den roten Blitzen hat nur noch das weisse Schweizerkreuz gefehlt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-428" title="Übertretungsanzeige Kantonspolizei Basel-Stadt" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/foto.jpg" alt="" width="500" height="373" /></p>
<p>Ein paar Wochen später kam dann die Post: Für die schlussendlich 2 km/h zu viel müssen wir 20 Franken bezahlen. Unglaublich. Allen (?) anderen Kantonen ist es angesichts des hohen Verwaltungsaufwands zu blöd, für 20 Franken überhaupt eine Busse auszustellen.</p>
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		</item>
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		<title>Grüne Roadpricing-Idee für den Grossraum Bern sorgt für Empörung</title>
		<link>http://autofahrerblog.ch/road-pricing/grune-roadpricing-idee-fur-den-grossraum-bern-sorgt-fur-emporung</link>
		<comments>http://autofahrerblog.ch/road-pricing/grune-roadpricing-idee-fur-den-grossraum-bern-sorgt-fur-emporung#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 06:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Road Pricing]]></category>

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		<description><![CDATA[Offener Brief an die Berner Gemeinderätin Regula Rytz:
Sehr geehrte Frau Rytz
Mit grossem Kopfschütteln und Empörung habe ich in der BernerZeitung-Beitrag von Ihrer Idee, Roadpricing für den Grossraum Bern einzuführen, gelesen. Sie ist völlig vermessen und zeigt, dass es Ihnen nur um eins geht: Autofahrer ausnehmen. Und überdecken, dass die Stadt und Region es verpasst haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief an die Berner Gemeinderätin Regula Rytz:</p>
<p>Sehr geehrte Frau Rytz</p>
<p>Mit grossem Kopfschütteln und Empörung habe ich in der BernerZeitung-Beitrag von Ihrer Idee, Roadpricing für den Grossraum Bern einzuführen, gelesen. Sie ist völlig vermessen und zeigt, dass es Ihnen nur um eins geht: Autofahrer ausnehmen. Und überdecken, dass die Stadt und Region es verpasst haben, sich rechtzeitig auf mehr Autoverkehr einzustellen. Was macht die SBB, wenn es mehr Zugfahrer hat? Sie setzt mehr und grössere Züge (Doppelstockwagen) ein. Was machen grüne Politiker, wenn es gleichzeitig auch mehr Autofahrer hat? Genau das Gegenteil: Sie sorgen dafür, dass es immer weniger Strassen hat (z.B. weniger Spuren auf dem Nordring, nicht mehr durchgängige Neubrückstrasse; ich nenne das &#8220;Strassenklau&#8221;) und Autofahrer blockiert werden (Lichtsignal-Phasen nicht aufeinander abgestimmt). Die Züge sind jetzt schon überfüllt und die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen in der Stadt und den direkt umliegenden Gemeinden jenseits von Gut und Böse, davon konnten wir uns dieses Wochenende an der Eigenheimmesse überzeugen. Es bleibt vielen Leuten also kaum etwas anderes übrig, als in einem Vorort zu wohnen und mit dem Auto zur Arbeitsstelle in der Stadt zu pendeln.</p>
<p>Ich glaube kaum, dass Sie Ihr Reisli nach London zur Expertin macht. Glauben Sie mir: Meine Frau und ich haben ein halbes Jahr in London gewohnt und wir machen heute noch rund 2x im Jahr Ferien in England. Dabei fahren wir mit dem Schweizer Auto auch kreuz und quer durch Londons Innenstadt, inklusive CC-Zone. Wir können also beurteilen, wieso hier eine Congestion Charge nötig ist und welche Auswirkungen sie hat – vermutlich besser als die ganze Berner Stadt- und Kantonsregierung. Diese ist dort notwendig, damit die über 100 Buslinien und Taxis (diese kann man sich dafür leisten!) gut durch die Innenstadt kommen. In London gibt es aber viele Alternativen zur Congestion Charge-Zone. Man kann auf mehrspurigen Strassen um diese Zone herumfahren, ohne bezahlen zu müssen. Oder eben mit Bussen, Taxis und U-Bahn in die Innenstadt fahren. Bezahlen muss wirklich nur, wer mit dem Auto mitten in die Innenstadt fahren möchte.</p>
<p>Auf die im Vergleich winzige Stadt Bern hinuntergerechnet wäre dies die Strecke zwischen Zytglogge- und Käfigturm, oder wenn&#8217;s hoch kommt die untere und obere Altstadt. Diese sind ja aber sowieso schon verkehrsberuhigt, es gibt Poller und Fahrverbote. Ich wäre absolut damit einverstanden, dass man für diesen Bereich bezahlen muss. Denn niemand ausser den Anwohnern ist darauf angewiesen, als Privatpersonen hier hineinzufahren. Gleichzeitig muss es kostenlose Umfahrungsstrassen geben (z.B. Schütte) und die Zugangswege zu den Parkhäusern müssten auch gratis sein - hier werden Autofahrer ja sowieso schon abgezockt (das Londoner Parkhaus war günstiger als das Berner!). Hingegen besteht absolut keine Notwendigkeit, einen so riesigen Bereich rund um die Stadt Bern kostenpflichtig zu machen.</p>
<p>Ich werde eine derartig missbrauchte Roadpricing-Idee entschieden bekämpfen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Coop Tankstelle: Kein Benzin mehr 7 Minuten vor Ladenschluss</title>
		<link>http://autofahrerblog.ch/unterwegs-gesehen/coop-tankstelle-kein-benzin-mehr-7-minuten-vor-ladenschluss</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 20:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unterwegs gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte heute um 20:53 Uhr bei der Coop Tankstelle in Lyss tanken und war überrascht, dass die Zapfsäule kein Benzin pumpte. Also bin ich zur nächsten Zapfsäule gefahren, die aber auch nicht funktionierte. Im Tankstellengebäude konnte ich nicht nachfragen, da die Türe schon geschlossen war. Drinnen standen vier Mitarbeiter, lachten mich an (aus?) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte heute um 20:53 Uhr bei der Coop Tankstelle in Lyss tanken und war überrascht, dass die Zapfsäule kein Benzin pumpte. Also bin ich zur nächsten Zapfsäule gefahren, die aber auch nicht funktionierte. Im Tankstellengebäude konnte ich nicht nachfragen, da die Türe schon geschlossen war. Drinnen standen vier Mitarbeiter, lachten mich an (aus?) und zuckten mit den Schultern.</p>
<p>Ich bin empört darüber, wie früh die Zapfsäulen geschlossen werden – eigentlich hätte die Tankstelle noch sieben weitere Minuten geöffnet sein sollen. In dieser Zeit hätte ich 3x tanken können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Steinschaden in der Frontscheibe: Carglass repariert!</title>
		<link>http://autofahrerblog.ch/technik/steinschaden-in-der-frontscheibe-carglass-repariert</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 00:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle paar Jahre Jahre ist es wieder soweit: In voller Fahrt prallt ein Steinchen auf die Frontscheibe und hinterlässt einen kleinen Krater mit Rissen in alle Richtungen. Das ist gestern auf dem Heimweg auch mir passiert. Ich schalte sofort die Heizung aus – draussen hat es -12° und der Temperaturunterschied zwischen draussen und drinnen könnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle paar Jahre Jahre ist es wieder soweit: In voller Fahrt prallt ein Steinchen auf die Frontscheibe und hinterlässt einen kleinen Krater mit Rissen in alle Richtungen. Das ist gestern auf dem Heimweg auch mir passiert. Ich schalte sofort die Heizung aus – draussen hat es -12° und der Temperaturunterschied zwischen draussen und drinnen könnte die Risse verlängern. Zu Hause putze ich die Scheibe gründlich, um das ganze Ausmass des Schadens zu sehen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-409" title="Steinschaden in der Frontscheibe" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/scheibe1.jpg" alt="" width="500" height="373" /></p>
<p>So schlimm ist es zum Glück. Der Einschlagskrater hat Stecknadelkopfgrösse und der Durchmesser der Risse ist nicht grösser als ein Einfränkler. Ich klebe den runden Kleber, den mir meine Autoversicherung vor einiger Zeit zugeschickt hatte, auf die beschädigte Stelle, und rufe dort an.</p>
<p>Meine Autoversicherung arbeitet mit CarGlass zusammen und empfiehlt die Reparatur anstatt den Austausch der Scheibe. Das sei für mich völlig gratis – kein Selbstbehalt, kein Bonusverlust. Von CarGlass habe ich viel Werbung im Fernsehen gesehen und bin gespannt. Vor allem finde ich es in der heutigen Wegwerfgesellschaft viel besser, die Scheibe zu reparieren und nicht auszutauschen. Schliesslich ist der Schaden klein und beim Fahren nicht in meinem Blickfeld. Die Dame verbindet mich gleich mit CarGlass, um einen Termin zu vereinbaren.</p>
<p>Der Anruf bei CarGlass verläuft vorbildlich: Die Dame stellt die richtigen Fragen und erklärt genau, welche Voraussetzungen für die Reparatur erfüllt sein müssen (nicht grösser als ein Fünfliber, nicht näher als 6 cm am Scheibenrand, nicht im Blickfeld des Fahrers) und wie alles abläuft. Die Reparatur dauert eine halbe Stunde und kann in einer Filiale, bei mir zu Hause oder am Arbeitsplatz gemacht werden.</p>
<p>Schon am nächsten Tag fahre ich bei der Berner Filiale bei der Monbijoubrücke vor. Nach ganz wenig Papierkram geht&#8217;s los. Die Scheibe wird gereinigt. Ein kleines Gerät wird über dem Einschlag platziert, das zuerst ein Vakuum erzeugt und dann ein Kunstharz in den Krater und die Risse spritzt. Ein Spiegel auf der Innenseite hilft beim Justieren. Ich darf zuschauen und erhalte ganz nach Vorschrift eine Schutzbrille.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-410" title="Einspritzen von Kunstharz" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/scheibe2.jpg" alt="" width="500" height="373" /></p>
<p>Während dem Warten werden die Scheiben geputzt und das Auto gestaubsaugt. Wow: ein grossartiger Service! Nun kommt eine weitere Harzschicht darauf zum versiegeln. Eine UV-Lampe trocknet das Harz rasch.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-412" title="Aushärten unter UV-Licht" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/scheibe4.jpg" alt="" width="500" height="373" /></p>
<p>Der CarGlass-Mitarbeiter ist offen und freundlich, fragt, ob ich  zufrieden sei mit meinem Auto und woher ich komme. Es stellt sich  heraus, dass wir aus der Region Basel stammen. Und gerade gestern habe  er bei meinem Nachbar zu Hause eine Scheibe repariert. Ich fühle mich  sehr wohl und die Zeit geht rasch vorbei.</p>
<p>Nun wird das überflüssige Harz mit einer Rasierklinge weggekratzt. Übrig bleibt eine perfekt reparierte Scheibe mit einer lebenslangen Garantie (für diese reparierte Stelle) und eine kleine optische Unebenheit im Glas, die aber weder auffällt noch stört. Keine halbe Stunde nach dem Eintreffen bin ich wieder unterwegs. Dieser Service von CarGlass hat überzeugt und die Professionalität und Freundlichkeit der Mitarbeiter begeistert. Ich empfehle CarGlass auf jeden Fall weiter.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Polizeiautos im Kanton Bern</title>
		<link>http://autofahrerblog.ch/unterwegs-gesehen/neue-polizeiautos-im-kanton-bern</link>
		<comments>http://autofahrerblog.ch/unterwegs-gesehen/neue-polizeiautos-im-kanton-bern#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 20:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unterwegs gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist dies das Ende der weiss-orangen Polizeiautos? Zuerst glaubte ich heute, ein Polizeiauto aus Deutschland vor mir zu haben. Die Autonummer verriet aber, dass dieser silberne BMW X3 mit blauen Streifen tatsächlich ein Berner Polizeiauto ist. Und besser nicht überholt werden soll.

Doch der Gwunder war grösser. Um nicht nur die Rückseite gesehen zu haben, setze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist dies das Ende der weiss-orangen Polizeiautos? Zuerst glaubte ich heute, ein Polizeiauto aus Deutschland vor mir zu haben. Die Autonummer verriet aber, dass dieser silberne BMW X3 mit blauen Streifen tatsächlich ein Berner Polizeiauto ist. Und besser nicht überholt werden soll.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-405" title="Neues Polizeiauto Bern" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/police1.jpg" alt="" width="500" height="320" /></p>
<p>Doch der Gwunder war grösser. Um nicht nur die Rückseite gesehen zu haben, setze ich zum Überholen an. Da gibt auch das Polizeiauto Gas. Na wunderbar. Jänu, ich bleibe links, und ziehe vorbei. Die blauen Aufkleber sind schön geschwungen und passen gut zur Autoform. Aber auch vorn vorne gilt: Dieser BMW ist nicht mehr ganz so einfach als Polizeifahrzeug erkennbar wie die Vorgängermodelle.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-406" title="Die Polizei überholen: Nur nicht einschüchtern lassen!" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/police2.jpg" alt="" width="500" height="291" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rotlicht missachtet: Fussgänger in Basel gebüsst</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 06:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fussgänger]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Für einmal galt das Hauptaugenmerk bei einer Verkehrskontrolle am Samstagnachmittag beim Bankenplatz den Fussgängern und dabei vor allem jenen, die bei Rotlicht den Fussgängerstreifen überquerten. Trotz offensichtlicher Polizeipräsenz foutierten sich innert einer dreiviertel Stunde doch über ein Dutzend Personen um den Stand der Lichtsignalanlage und kassierten deshalb eine Busse von je 20 Franken.&#8221;
Diese Medienmitteilung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Für einmal galt das Hauptaugenmerk bei einer Verkehrskontrolle am Samstagnachmittag beim Bankenplatz den Fussgängern und dabei vor allem jenen, die bei Rotlicht den Fussgängerstreifen überquerten. Trotz offensichtlicher Polizeipräsenz foutierten sich innert einer dreiviertel Stunde doch über ein Dutzend Personen um den Stand der Lichtsignalanlage und kassierten deshalb eine Busse von je 20 Franken.&#8221;</p>
<p>Diese Medienmitteilung der Kantonspolizei Basel-Stadt vom 29. Januar 2012 hat positiv überrascht. Denn immer wieder regen sich Autofahrer auf, weil die Verkehrsregeln scheinbar nur für sie gelten. Rotlichter, Fahrverbote&#8230; viele Signale werden von Fussgängern und Velofahrern einfach ignoriert. Da ist es lobenswert, dass die Polizei auch mal bei denen ein (viel zu seltenes) Zeichen setzt.</p>
<p>Verwundern tut aber die Höhe der Busse: Gerade mal 20 Franken mussten die Fussgänger fürs Missachten des Rotlichts bezahlen – Autofahrer kostet es mit 250 Franken über 10x soviel. Das hat aber alles seine (zumindest gesetzliche) Richtigkeit: Für Fussgänger sind durchgehend lächerlich tiefe Bussen vorgesehen; 20 Franken entspricht dabei schon fast der &#8220;Höchststrafe&#8221;. Dafür, dass sie mit ihrem Missachten von Verkehrsregeln, die auch für sie gelten, schwere Unfälle provozieren können (bei denen ja dann meistens sie die Leidtragenden sind), wobei die Schuld aufgrund der Gefahrenhaftung aber immer den stärkeren Verkehrsteilnehmern auferlegt wird, erstaunt dies sehr.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass der Bussenkatalog für Fussgänger bald einmal verschärft wird.</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="1" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="7%"></td>
<td width="78%"><strong>Tatbestand der Übertretung (Fussgänger und Fahrzeugähnliche)</strong></td>
<td width="2%">Busse</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%"></td>
<td width="78%">Nichtbenützen des Trottoirs (Art. 49 Abs. 1 SVG)</td>
<td width="8%">10 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%"></td>
<td width="78%">Nichtbenützen (Art. 47 Abs. 1 und Art. 50<em>a</em> Abs. 1 VRV)</td>
<td width="2%"></td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">1.</td>
<td width="78%">des Fussgängerstreifens, sofern er weniger als 50 m entfernt ist</td>
<td width="8%">10 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">2.</td>
<td width="78%">einer Überführung, sofern sie weniger als 50 m entfernt ist</td>
<td width="8%">10 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">3.</td>
<td width="78%">einer Unterführung, sofern sie weniger als 50 m entfernt ist</td>
<td width="8%">10 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%"></td>
<td width="78%">Nichtbeachten des Signals</td>
<td width="8%"></td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">1.</td>
<td width="78%">«Verbot für Fussgänger» (2.15; Art. 19 Abs. 3 SSV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">2.</td>
<td width="78%">«Fussweg» (2.61; Art. 33 Abs. 2 SSV)</td>
<td width="8%">10 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%"></td>
<td width="78%">Nichtbeachten</td>
<td width="2%"></td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">1.</td>
<td width="78%">eines Lichtsignals (Art. 27 Abs. 1 SVG, Art. 47 Abs. 6 und  50<em>a</em> Abs. 1 VRV und Art. 68 SSV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">2.</td>
<td width="78%">Nichtbeachten eines «Wechselblinklichtsignals» (3.20) oder  eines «Einfachen Blinklichtsignals» (3.21; Art. 28 SVG, Art. 68 Abs. 1<sup>bis</sup> und 93 Abs. 2 und 3 SSV und Art. 50<em>a</em> Abs. 1 VRV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%"></td>
<td width="78%">Betreten von</td>
<td width="8%"></td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">1.</td>
<td width="78%">Autobahnen (Art. 43 Abs. 3 SVG, Art. 36 Abs. 3 und 50<em>a</em> Abs. 1 VRV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">2.</td>
<td width="78%">Autostrassen (Art. 43 Abs. 3 SVG, Art. 36 Abs. 3 und 50<em>a</em> Abs. 1 VRV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%"></td>
<td width="78%">Umgehen, Übersteigen oder Unterqueren von Schranken oder Halbschranken (Art. 24 Abs. 3 und 50<em>a </em>Abs. 1 VRV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%"></td>
<td width="78%">Benützen eines Radweges durch Fussgängerinnen und Fussgänger, wenn</td>
<td width="8%"></td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">1.</td>
<td width="78%">ein Trottoir vorhanden ist (Art. 40 Abs. 2 VRV)</td>
<td width="8%">10 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">2.</td>
<td width="78%">ein Fussweg vorhanden ist (Art. 40 Abs. 2 VRV)</td>
<td width="8%">10 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">1.</td>
<td width="78%">Fahren ohne Licht (Art. 50<em>a</em> Abs. 4 VRV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">2.</td>
<td width="78%">Behinderndes Benützen der für die Fussgänger bestimmten  Verkehrsflächen (Art. 50 Abs. 2 VRV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">3.</td>
<td width="78%">Behinderndes Benützen der Fahrbahn verkehrsarmer  Nebenstrassen (Art. 50 Abs. 2 VRV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">4.</td>
<td width="78%">Nichtbeachten des Signals «Verbot für fahrzeugähnliche Geräte» (2.15.3; Art. 19 Abs. 5 SSV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">5.</td>
<td width="78%">Verwendung von fahrzeugähnlichen Geräten auf nicht  zugelassenen Verkehrsflächen (Art. 50 Abs. 1 und 2 VRV)</td>
<td width="8%">20 Fr.</td>
</tr>
<tr>
<td width="7%">6.</td>
<td width="78%">Missachten des Vortritts der Fussgänger (Art. 50<em>a</em> Abs. 2 VRV)</td>
<td width="8%">30 Fr.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Keine Tote mehr an Fussgängerstreifen</title>
		<link>http://autofahrerblog.ch/fussganger/keine-tote-mehr-an-fussgangerstreifen</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 13:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fussgänger]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehrsoptimierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Tote mehr an Fussgängerstreifen – das wird wohl leider ein frommer Wunsch bleiben. Fast täglich wird in den Medien über neue Tote und Schwerverletzte berichtet; Menschen, die beim Überqueren des Fussgängerstreifens angefahren wurden. Im Artikel &#8220;Der Super-Zebrastreifen&#8221; berichtet der SonntagsBlick vom 11. Dezember 2011 von den wichtigsten Kriterien für einen möglichst sicheren Fussgängerstreifen:

Schutzinsel in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Tote mehr an Fussgängerstreifen – das wird wohl leider ein frommer Wunsch bleiben. Fast täglich wird in den Medien über neue Tote und Schwerverletzte berichtet; Menschen, die beim Überqueren des Fussgängerstreifens angefahren wurden. Im Artikel &#8220;<a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/der-super-zebrastreifen-189345" target="_blank">Der Super-Zebrastreifen</a>&#8221; berichtet der SonntagsBlick vom 11. Dezember 2011 von den wichtigsten Kriterien für einen möglichst sicheren Fussgängerstreifen:</p>
<ul>
<li><strong>Schutzinsel in der Strassenmitte</strong>: So muss nicht die ganze Strasse aufs Mal überquert werden.</li>
<li><strong>Gute Beleuchtung</strong>: Fussgänger sollen vor und auf dem Streifen gut sichtbar sein.</li>
<li><strong>Gute Sichtweite</strong>: Autofahrer können schon von weitem sehen, ob sich jemand am oder auf dem Fussgängerstreifen befindet. Und Fussgänger können schon von weitem sehen, ob ein Auto naht.</li>
</ul>
<div id="attachment_395" class="wp-caption alignnone" style="width: 508px"><img class="size-full wp-image-395" title="Sichere Fussgängerstreifen (Quelle: SonntagsBlick)" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2011/12/hb5f0bq1_pxgen_r_498x332.jpg" alt="" width="498" height="332" /><p class="wp-caption-text">Sichere Fussgängerstreifen (Bild: SonntagsBlick)</p></div>
<p>Neben diesen technischen Vorkehrungen, Fussgängerstreifen sicherer zu machen, ist meiner Meinung nach auch jeder Autofahrer <strong>und</strong> jeder Fussgänger in der Verantwortung – über das habe ich hier schon <a href="http://autofahrerblog.ch/fussganger/todesfalle-zebrastreifen" target="_blank">mehrmals berichtet</a>:</p>
<ul>
<li><strong>aufmerksam</strong>: Autofahrer und Fussgänger sollen ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Strasse richten und sich nicht ablenken lassen. Fussgänger sollen keinesfalls einfach blindlings auf die Strasse laufen, so wie es leider vielfach zu beobachten ist, sondern sich gut umschauen. Es schadet nicht, dabei die Musik auf den Kopfhörern kurz auf Pause zu schalten.</li>
<li><strong>sichtbar</strong>: Gerade in der Dämmerung und bei Regen sind Fussgänger in dunkler Kleidung schlecht sichtbar. Fussgänger müssen sich dessen bewusst sein und entsprechend vorsichtig sein, oder sich anpassen: Hellere Kleidung oder Reflektoren an Jacke, Rucksack o.ä. wirken Wunder.</li>
<li><strong>erkennbar</strong>: Je eher erkennbar ist, dass man den Fussgängerstreifen überqueren will, desto früher kann der Autofahrer reagieren und bremsen. Fussgänger sollen also nicht einfach unvermittelt auf die Strasse treten.</li>
<li><strong>realistisch</strong>: Autos brauchen eine gewisse Strecke, um anzuhalten (den Reaktions- und  Bremsweg). Auch deswegen sollen Fussgänger nicht unvermittelt auf die Strasse laufen.</li>
</ul>
<p>Hoffentlich hilft&#8217;s.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vignette gehört nur auf die Frontscheibe</title>
		<link>http://autofahrerblog.ch/recht/vignette-gehort-nur-auf-die-frontscheibe</link>
		<comments>http://autofahrerblog.ch/recht/vignette-gehort-nur-auf-die-frontscheibe#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 21:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autofahrer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://autofahrerblog.ch/?p=387</guid>
		<description><![CDATA[Autofahrer ohne gültige Autobahn-Vignette müssen ab nächstem Jahr 200 statt 100 Franken Busse bezahlen. Teuer wird es aber auch, wenn man die Vignette am falschen Ort aufklebt.

Und zwar muss die Vignette bei Personenwagen auf der Innenseite der Frontscheibe werden, genauer am linken Rand oder hinter dem Innenrückspiegel. Wer sie an den Seitenfenstern anbringt, zahlt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autofahrer ohne gültige Autobahn-Vignette müssen ab nächstem Jahr 200 statt 100 Franken Busse bezahlen. Teuer wird es aber auch, wenn man die Vignette am falschen Ort aufklebt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-388" title="Vignetten" src="http://autofahrerblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/vignetten.jpg" alt="" width="500" height="241" /></p>
<p>Und zwar muss die Vignette bei Personenwagen auf der Innenseite der Frontscheibe werden, genauer am linken Rand oder hinter dem Innenrückspiegel. Wer sie an den Seitenfenstern anbringt, zahlt eine Busse. Diese Regelung ist übrigens nicht neu, sondern steht schon seit langem im Gesetz. Oder besser gesagt in <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/741_72/a6.html" target="_blank">Artikel 6 der Nationalstrassenabgabe-Verordnung</a>. Wieso nur diese Orte erlaubt sind, sagt das Gesetz leider nicht – muss es aber auch nicht. Vermutlich will es die Kontrolle vereinfachen.</p>
<p>Hat man die Vignette falsch aufgeklebt und dafür eine Busse erhalten, muss immerhin die Vignette nicht noch einmal gekauft werden: Die Zollämter nehmen die falsch aufgeklebte Vignette zurück (oder besser gesagt: die Einzelteile, die beim Abnehmen übrig bleiben) und ersetzen sie kostenlos durch eine neue Vignette.</p>
<p>Übrigens: Geht die Frontscheibe kaputt, organisiert gemäss der Eidgenössischen Zollverwaltung die Autoversicherung eine neue Vignette. Das war mir neu.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>

