Neue Geschwindigkeitskontrolle der Polizei mit Abstandsmessung

Seit kurzem setzt die Polizei ein neues System ein, um neben Rasern auch Drängler zu jagen. Neben der Geschwindigkeit misst das neue System nämlich auch den Abstand, welchen die Autofahrer zum Vordermann halten. Wie das das Ganze genau funktioniert, weiss ich zwar nicht. Scheinbar sind aber insgesamt drei Kameras nötig, um zwei Spuren zu kontrollieren.

Ich mag das neue System. Denn man erkennt die Kameras früh genug, um rechtzeitig bremsen zu können. Sie und die Dreibeinstative, auf denen sie stehen, sind durch die Streben des Brückengeländers deutlich erkennbar (links Mitte im Foto). Denn im Gegensatz zu den klassischen Radarfallen scheint dieser Standort nötig zu sein – diese neuen Kameras können nicht einfach zwischen zwei Brückenpfeilern oder einem anderen verborgenen Ort neben dem Pannenstreifen aufgebaut werden. Geeignet sind dabei nur Brücken ohne grosse Steigung, die nicht allzu hoch über der Fahrbahn verlaufen, und die ein Trottoir haben, auf dem die Kameras aufgebaut werden können. Und es bedarf mehrerer kleiner Fahrbahnmarkierungen, die beim Abstandmessen helfen sollen (unten links im Foto zu sehen).

Ein weiterer, ziemlich deutlicher Hinweis auf die Polizeikontrolle ist das zivile Polizeifahrzeug, das irgendwo in unmittelbarer Nähe parkiert ist, bevorzugterweise halb verdeckt von Bäumen oder einer grossen Autobahntafel (rechts oben im Foto zu sehen).

Natürlich gilt nach wie vor: Haltet Euch an die signalisierte Höchstgeschwindigkeit. Trotzdem kann es nicht schaden, bei Brücken einen Blick nach oben zu riskieren. Gute Fahrt!

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Am 3. November 2011 berichtete die Nachrichtensendung “10 vor 10″ über diese neuen Radarfallen:

10vor10 vom 03.11.2011

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